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Die Umami-Geschichte

Japan ist neben China die älteste Teeanbauregion der Welt. Hier im Ursprung, in Ostasien, trinkt man hauptsächlich grünen Tee. Japan produziert als einziges Anbauland der Welt ausschließlich Grüntee. Diese Spezialisierung ist einzigartig unter allen teeproduzierenden Ländern und führt dazu, dass Japan die besten und hochwertigsten Grüntees der Welt herstellt. Typisch für japanische Tees ist der frische, intensive grüne Geschmack, den immer mehr Teekenner und Teeliebhaber als ursprünglichen Teegeschmack kennen und schätzen gelernt haben.

Fünf Sinne und der fünfte Geschmackssinn
Wir trinken Tee mit allen unseren fünf Sinnen.

 ° Sehen – die Farbe des Teeblattes und der Tasse.

 ° Hören – das Kochen des Teewassers, das Atmen des Tees, während er zieht, das Gluckern der Teekanne, wenn wir Tee einschenken.

° Riechen – das Teeblatt, das aufgegossene Teeblatt und der Tee selbst geben einzigartige Aromen ab.

° Berühren – Tee-Connaisseure nehmen den Tee in die Hand, fühlen ob er hart, weich, rau oder seidig ist.

° Schmecken – die zentrale Beschäftigung mit dem Tee bleibt der Geschmack. Um Tee richtig zu schmecken, werden professionelle Teastaster jahrzehntelang geschult. Aber auch Teefans können die Grundsätze der Kunst des Tee-Schmeckens schnell erlernen.

Hochwertige Japantees erkennt man jedoch an einem weiteren Geschmack: Umami heißt der fünfte Geschmackssinn, den wir besitzen (neben süß, salzig, sauer und bitter). Umami ist japanisch und bedeutet übersetzt “Wohlgeschmack”. Umami ist der angenehme Geschmack, der von den Aminosäuren im Tee stammt. Je hochwertiger ein japanischer Tee, desto reicher ist er an Aminosäuren. Lassen Sie einen hochwertigen Japantee bei niedriger Temperatur (50 Grad) rund 3 Minuten ziehen. Der süßlich-volle Geschmack, den Sie auf Ihrer Zunge fühlen, ist Umami.